Die Ästhetische Zahnheilkunde

Veneer oder Verblendschale (englisch für Furnier) ist eine hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschale für die Zähne, die mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche – vor allem von Frontzähnen – aufgebracht wird. Die Haftschale besteht aus Keramik. Abgesehen von seltenen Allergien gegen das Befestigungsmaterial stellt der Einsatz von Keramik-Veneers in der Regel keine gesundheitliche Gefährdung dar, weil das Keramikmaterial eine sehr hohe Bioverträglichkeit hat. Probleme gibt es nur bei sehr massiv fluoridiertem Zahnschmelz. Außerdem bergen die notwendigen Einschleifmaßnahmen das Risiko einer chronischen Pulpitis (Zahnmarkentzündung), über das der Arzt aufklären muss (Entscheidung des OLG Hamm vom 30. Mai 2011). Mit Veneers können leichte Zahnfehlstellungen, Zahnlücken, unbefriedigende Zahnfarben und lokale Verfärbungen korrigiert werden. Durch Veneers erhalten die sichtbaren Oberflächen der Zähne ein optimiertes Aussehen, und auch die Zahnfarbe wird bei diesem Verfahren individuell korrigiert. In der Regel werden bei ihrem Einsatz alte Kunststofffüllungen oder Eckenaufbauten entfernt.

Vorliegende klinische Langzeituntersuchungen belegen, dass innerhalb von sechs Jahren nur zwei Prozent der Keramik-Veneers verloren gehen. Diese positive Bilanz hat zur Anerkennung des Verfahrens durch die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) geführt.

Quelle: Wikipedia.org 

 


 

Was passiert bei der ästhetischen Behandlung mit Veneers?

Vor Beginn einer ästhetischen Behandlung steht das Gespräch mit dem Patienten im Vordergrund. Hierbei werden die Wünsche des Patienten bei den sowie mögliche Lösungen im Vorfeld besprochen und geplant.

Als zweiter Schritt wird bei komplexeren Fällen ein Waxup erstellt. Von den Zähnen des Patienten werden hierfür völlig schmerzfreie Abdrücke genommen. Aus diesen Abdrücken werden in unserem Labor Gipsmodelle erstellt, welche im Anschluss darauf mit Hilfe von Wax so verändert werden ,dass sie der neuen gewünschten Zahnform entsprechen. Die veränderten Modelle werden mit dem Patienten gemeinsam begutachtet.

Sobald dem Patienten der Vorschlag in Wax gefällt werden die Zähne vorbereitet. Hierbei wird der Zahn von der Vorderseite her (die vestibuläre Seite – welche zur Backe bzw. zu den Lippen gerichtet ist) ausgedünnt. Das Ausmaß des Ausdünnens richtet sich nach der Zahnfehlstellung kann aber im Vergleich zu einer Krone grundsätzlich als sehr gering und schonend angesehen werden. Für das Ausdünnen der Zähne bekommt der Patient eine Betäubungsspritze um unangenehme Sensibilität durch das Kühlwasser des Bohrers zu vermeiden. (Veneers können in vielen Fällen zum Großteil im Schmelz verankert werden. Der Zahnschmelz ist anders als das tiefer liegende Dentin, nicht in der Lage Schmerzen zu empfinden).

Nach dem Ausdünnen der Zähne wird von dem zuvor gefertigten Waxup eine Übertragungshilfe angefertigt, womit die Zähne genau in der Form wie beim Waxup im Mund des Patienten mit Kunststoff aufgebaut werden (Mockup). Der Prozess dauert ca. 20 Minuten und ist schmerzfrei. Hiermit kann der Patient die neue Form und Farbe der Zähne bei sich im Mund betrachten. Da es sich um einen Prototypen aus Kunststoff handelt können Form und Farbe weiterhin beliebig verändert werden. Zusätzlich hat der Patient die Möglichkeit die „neuen Zähne“ anders als auf einem Modell beim Sprechen, Lachen, Essen etc „auszuprobieren“.

Quelle: zahn-liebe.de/aesthetische-zahnheilkunde/

Veneers Vorher – Nachher

 

 

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